Öffentliche Vorstellungen.

Inszenierungen, Veranstaltungen und Produktionen

Das Theater act-back tritt in öffentlichen Vorstellungen in Theatern, Kulturlokalen, Museen und Debattenhäusern auf. In Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen werden Projekte zu gesellschaftlich relevanten Themen konzipiert und umgesetzt, oft unter Einbezug von Expert:innen und Fachleuten oder prominenten Gästen.

Nächste öffentliche vorstellungen

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Vorurteile? Ich nicht.

Eine Koproduktion mit der Fachstelle Gleichstellung Kt. ZH und SWONET

28. Oktober 2022, 17:00Uhr, Volkshaus Zürich, Weisser Saal

Vorannahmen, Vorurteile und Stereotypisierungen schaffen Ordnung im Alltag wie im Beruf. Was wir als bedrohlich, fremd oder falsch empfinden wird eingeteilt und an seinen Platz verwiesen: Aus dem Blickfeld. Aber woher wissen wir bloss, dass die Vorurteile der Anderen Ausdruck ihrer ängstlichen Kleinkariertheit und geistigen Enge sind – unsere eigenen aber begründbar und berechtigt?

Sind wir unseren Vorurteilen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert? Was würde passieren, wenn wir unsere Vorannahmen erkennen, ihnen entgegentreten und sie entkräften könnten? Müssten wir dann mit den von uns ins Abseits Gestellten ins Gespräch kommen? Und unsere eigene Rolle in der Reproduktion von Stereotypen schmerzlich hinterfragen?

In einer interaktiven Theaterrecherche machen sich das Theater act-back und Helena Trachsel, Leiterin Fachstelle Gleichstellung Kt. ZH, auf die Suche. Im Wechsel zwischen improvisierten Spielszenen und Gesprächssequenzen werden Vorurteile, ihre Wirkungsweise und Menschen, die mit ihnen hadern, für eine differenzierte Auseinandersetzung zugänglich.

Familienbande.

Eine interaktive Vorstellung im Rahmen der laufenden Ausstellung

12. Januar 2023, 19:00Uhr, Vögele Kultur Zentrum, Pfäffikon SZ

Familie als System, das seine Mitglieder qualifiziert, diszipliniert und normiert? Oder als sicherer Hafen, in den jede und jeder – mit reicher Fracht beladen oder havariert durch schwere Stürme – einlaufen und Ruhe und Geborgenheit finden kann?

Das Theater act-back leuchtet mit seinen starken, bewegenden Szenen aus, was Familienbande bewirken können. Und das Publikum nimmt Einfluss auf das Geschehen auf der Bühne.

VERGANGENE Veranstaltungen IM SPOTLIGHT

Spielen mit dem Tod

Theater act-back und Brigitte Boothe

30. Juni 2022, 18:30Uhr, Vögele Kultur Zentrum, Pfäffikon SZ

Er entreisst uns Menschen, die wir lieben. Wenn er droht, unser eigenes Lebenslicht auszulöschen, kann Todesangst uns packen. Der Tod steht neben uns und doch versuchen wir ständig, ihn auf Distanz zu halten. Dabei wissen wir doch, dass er unausweichlich ist.

In einer öffentlichen Vorstellung entstehen im Zusammenspiel zwischen der Psychologieprofessorin und Psychoanalytikerin Brigitte Boothe und dem Theater act-back entstehen auf der Bühne Szenen und Geschichten, in denen der Tod und sein Treiben lebendig werden. Sie kommen aus dem Alltag, diese Geschichten, aus der Welt des Realen. Aber sie kippen immer wieder ins Märchen- und Traumhafte. Dorthin also, wo wir seit eh und je ein bisschen Klarheit und ein bisschen Trost suchen.

Komplette Aufzeichnung der Veranstaltung

Szene 1: "Du bist zu früh!"

Szene 2: "Ich habe mich bei Exit angemeldet."

Szene 3: "Ich will nicht, dass sie tot ist!"

Rassismus in den Knochen

2. September 2021, 20:00Uhr, Theater am Gleis, Winterthur

In Zusammenarbeit mit dem Winterthurer Kulturmagazin Coucou brachte das interaktive Theater act-back ein besonderes Theaterstück auf die Bühne: Geflüchtete Menschen improvisierten zusammen mit den Profis des Theaters act-back eindringliche Szenen rund um Rassismus. Die dabei erzählten Geschichten waren weder moralische Lehrstücke noch indirekte Verhaltensanweisungen, sondern aus dem Leben gegriffene Szenarien, die unter die Haut gingen, berührten und zur Diskussion anregten. 

Im Wechsel zwischen Spielszenen und durch einen Moderator geführten Gesprächsphasen erlebten die Zuschauer:innen mit, wie die Darsteller:innen unterschiedlicher Herkunft der Frage nachgingen, was Rassismus mit jedem und jeder von uns zu tun hat. 

Das Projekt fand im Rahmen der Winterthurer Aktionstage „Für Respekt und Vielfalt“ statt und wurde unterstützt durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB), die Fachstelle Integrationsförderung der Stadt Winterthur und das Kantonale Integrationsprogramm (KIP).

Auswahl bisheriger Veranstaltungen mit Gesprächsgästen

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WÜNSCHE STERBEN LEISE – EINE PERFORMANCE ZUM THEMA WÜNSCHEN UND MUT

mit Brigitte Boothe, Professorin für Klinische Psychologie, Psychonanalyse und Psychotherapie

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AUSGEDIENT

mit Altersforscher Prof. Harmpeer Zimmermann

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SIND WIR ALLE SÜCHTIG?

mit dem Sozialpsychiater und ehemaligen Leiter der Forel Klinik für Suchtkranke Thomas Meyer

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DAS SCHWEIGEN

mit Autor und Radikalisierungsexperte Ahmad Mansour

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Sexualität

mit Autorin und Kolumnistin Sybil Schreiber und Psychologe und Paartherapeut Henri Guttmann

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JOURNALISMUS IN ZEITEN DES PRESSESTERBENS

mit Dominique Eigenmann, Deutschlandkorrespondent des Tages-Anzeigers

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DA HÜPFTE DAS KIND IN IHREM BAUCH - EIN ETWAS ANDERES WEIHNACHTSSPIEL

mit Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist

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Schuld

mit Gerichtspsychiater und Professor Frank Urbaniok

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ERFÜLLTES ALTER

mit Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp

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VERLIEREN VERBOTEN

mit Box-Doppelweltmeisterin Anja Seki

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bildung hinterfragt

mit Kantonsrätin Esther Guyer

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Spielen mit dem Tod – Eine Theaterrecherche

mit Brigitte Boothe, Professorin für Klinische Psychologie, Psychoanalyse und Psychotherapie

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STERBEN

mit Regisseur und Publikumspreisträger der Filmfestspiele Solothurn Paul Riniker

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FREUNDSCHAFT

mit der Gleichstellungsbeauftragten der Uni Zürich Elisabeth Maurer

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SCHWEIZER SEIN

mit England- und Nordirlandkorrespondent SRF Martin Alioth

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Glück

mit Unternehmensberater Tony Ettlin

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TUNESISCHE FLÜCHTLINGE IN DER SCHWEIZ

mit Autor Amor Ben Hamida

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FÜHRUNG STÖRT

mit Professor Jean-Paul Thommen (UZH und European Business School)

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SUCHT

mit dem Pionier der Drogenabgabe an Schwerstsüchtige André Seidenberg

FILMPROJEKTE

Kurzfilm

ALLES WIRD ANDERSCH

Gregor stürzt aus der Wohnung. Es hämmert in seinem Kopf. Warum kann seine Freundin Simone nicht akzeptieren, dass er ihr jetzt kein Kind machen kann, ja, dass ein Kind in seinem Leben für ihn im Moment unvorstellbar ist? Warum reden seine Freunde – die werdende Mutter Anna und ihr Mann – über Annas Schwangerschaft wie von der Offenbarung unendlichen Glücks? Steht er ganz alleine da? Nur raus hier, nur noch rauchen jetzt! Doch vor der Haustür wartet neues Ungemach…

Das Theater act-back hat in Zusammenarbeit mit dem Studio Bild-Rauschen einen Kurzfilm produziert. In diesem Moment läuft die Eingabe bei verschiedenen Filmfestivals.